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Der Alltag von Sami Allagui als Profi

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Der 1986 in Düsseldorf geborene Deutsch-Tunesier Sami Allagui ist schon seit 2005 als Profi im Fußball tätig. Der 1,84m große Stürmer begann seine Karriere bei den Senioren interessanterweise in Belgien, bei RSC Anderlecht. Zuvor hatte er die Jugendteams des FC Büderich, von Fortuna Düsseldorf und von Alemannia Aachen durchlaufen.

Viele Umzüge standen an

Nach nur einer Saison beim RSC Anderlecht mit lediglich einem einzigen Einsatz in Ligaspielen ging es zunächst innerhalb Belgiens weiter, wo Allagui beim KSV Roeselare unterkam. Danach aber ging es weiter im Alltag von Sami Allagui mit Engagements in seinem Heimatland Deutschland. Zunächst war es der FC Carl Zeiss Jena, darauf die SpVgg Greuther Fürth, die auf die Dienste des sich immer weiter entwickelnden Sami Allagui bauten.

Von Fürth nach Mainz und zur Hertha

Im Frankenland erlebte Allagui dann auch die nach Zahlen erfolgreichste Phase seiner Karriere, welche allerdings ja noch andauert, sodass die Werte von seiner Zeit bei der SpVgg Greuther Fürth auch noch übertroffen werden könnten. Dort traf er insgesamt 27 mal in Ligaspielen ins gegnerische Netz.

Das machte ihm schließlich den Sprung von der 2. in die 1. Bundesliga möglich. Von 2010 bis 2017 war es Alltag von Sami Allagui, entweder für den 1. FSV Mainz 05 oder für Hertha BSC in der Bundesliga eingesetzt zu werden und auch hier immer mal wieder erfolgreich zum Abschluss zu kommen.

Dies natürlich nicht zuletzt deshalb, da Sami Allagui sehr auf seine Fitness und Gesundheit achtet. Er war auch in jüngeren Jahren schon jemand, der sehr auf seinen Körper achtete, bekanntlich das grundlegende Potenzial eines jeden Fußballers.

Geist freibekommen durch ungewöhnliches Hobby

Gleichzeitig pflegt er ein ziemlich seltenes Hobby für einen Profifußballer, welches ihm offenbar dabei hilft, auch mental gesund zu bleiben und sich so zu erholen, dass er auf dem Platz stets beste Leistungen abrufen kann. Im Alltag von Sami Allagui kommt es nämlich häufig vor, dass er Ausstellungen und Museen besucht, wie er 2016 in einem Interview verriet.

Weniger erstaunlich wird es, wenn man erfährt, dass die Frau von Sami Allagui Kunsthändlerin ist. Im selben Interview wies er auch darauf hin, dass Künstler sicher etwas von Fußballern lernen könnten. Nämlich, sich professioneller zu verhalten, sich besser zu präsentieren. Nun kommt es bei Künstlern weniger auf die physische Fitness an, um die sich Sami Allagui eben sehr professionell kümmert. Aber die Außendarstellung ist stets ganz wichtig, wie auch Allagui schon lange verinnerlicht hat.

Viel unterwegs mit der Nationalmannschaft

Und in dieser lässt er sich nichts zuschulden kommen, auch wenn er eher im Unfrieden von seiner vorigen Station, dem Zweitligisten FC St. Pauli, schied. Inzwischen spielt er wieder in Belgien, für Excelsior Mouscron, und ist damit wieder näher an seiner rheinischen Heimat. Nationalspieler wurde Sami Allagui mit seiner professionellen Einstellung zu Fitness und Gesundheit übrigens auch, allerdings für Tunesien. Zwischen 2008 und 2014 absolvierte er nicht weniger als 22 Länderspiele für Tunesien und nahm 2012 sogar am Afrika-Cup teil.

Ruhiger Alltag und Karriereende für Tunesien

Zum Alltag von Sami Allagui gehören Länderspiele aber inzwischen nicht mehr, denn er trat freiwillig zurück. Und auch, wenn er langsam auf die Endphase seiner Karriere einbiegt, ein Vorbild an Fitness und Trainingsauffassung bleibt Sami Allagui auch in einem für Fußballer höheren Alter.